Wildpflanzen – die wertvollste Nahrung

Essbare Wildpflanzen und Kräuter sind eine fantastische Nahrungsquelle – natürlich biologisch wachsen sie mit viel Sonnenlicht, Bergluft und -boden auf und absorbieren somit die beste Energie von Mutter Natur. Es gibt eine große Auswahl an wilden Pflanzen, die nicht nur als Nahrung, sondern auch als Medizin verwendet werden können. Wie kannst Du diese natürlichste und stärkste Nahrungsquelle für Dich nutzen?

Ich hatte die großartige Gelegenheit, an dem Wild- und Heilpflanzen-Workshop von Dr. Michael Machatschek teilzunehmen, einem Experten auf diesem Gebiet mit über 35 Jahren Erfahrung, ein seltenes und wertvolles Wissen, das er mit Leidenschaft weitergibt.

“Wie kannst du jemals krank sein, wenn du wilde Pflanzen isst, die Dir nicht nur viel Energie geben, sondern Dich auch gleichzeitig heilen?”

Wir kamen in den Bergen, in Hochkar in Niederösterreich, als eine Gruppe von etwa 20 Personen an. Das Erste, welches man beim Aussteigen aus dem Auto bemerkte, war die unglaublich frische, saubere und kühle Luft zusammen mit dem friedlichen Klang der Natur – was für eine reinigende Umgebung für unsere Seele! Ein wunderbarer Ort, an dem wir die folgenden zwei Tage verbringen durften.

Das Programm bestand darin, die schönen Berge zu bewandern, über alle essbaren Pflanzen auf dem Weg zu lernen und sie auch zu sammeln.

Ich stelle Dir hier drei nützliche Pflanzen vor, die wir gelernt haben, ausgehend von der gängigsten…

Kümmel

Kreuzkümmel Kümmel sind die Samen dieser dezenten Pflanze und werden gern als Zutat zum Kochen und Backen verwendet, meist in Brot und Fleisch vorfindbar. Er unterstützt uns beim Gewichtsverlust und bei der Entgiftung!

Nutzen:

  • reinigt das Blut
  • wärmt den Magen
  • verbessert die Verdauung
  • verbrennt Fettreserven

Frauenmantel

Frauenmantel hat sich seinen Namen verdient, weil die Blätter dieser Pflanze sehr ähnlich aussehen wie ein Poncho-Mantel, wenn man ihn abzupft und von unten aus betrachtet. Ihn kann man sammeln, trocknen und anschließend als Tee verwenden, vorzugsweise für Frauen. Die beste Zeit, um Frauenmantel zu sammeln ist Sommer.

Nutzen:

  • gegen Frauenbeschwerden, wie Periodenschmerzen
  • behandelt menstropausale Symptome
  • gut für die Gebärmutter
  • gern vor der Geburt, um Wehenschmerzen zu verringern
  • Die Blüten sind süß riechend und gelten als Aphrodisiakum.

Bitteres Kreuzblümchen

Diese blaue Blume kann Schwermetalle mobilisieren und so eine Verschlechterung des Gehirns verhindern. Schwermetalle kleben gern an Fette und unser Gehirn besteht überwiegend aus Fettzellen. Da diese Blume nur die Schwermetalle aus dem Gewebe mobilisiert, muss man viel Wasser trinken, um die Schwermetalle natürlich durch Wasserlassen aus dem Körper zu scheiden.

Verwendung: Etwa vier Wochen lang in Alkohol einlegen und es dem Tages-und Nachtlicht aussetzen. Man soll es zusammen mit viel Wasser über den Tag verteilt trinken. Wenn nicht genügend Wasser zusätzlich getrunken wird, könnte es unvorteilhaft für unser Gehirn enden. Hier ist Vorsicht geboten. (Für Schäden kann ich nicht haftbar gemacht werden)

Wilde Pflanzen können einerseits zu medizinischen Zwecke verwendet, andererseits auch als Gemüse verzehrt werden. Hiervon haben wir eine ordentliche Menge während dieser zwei Tage gesammelt und gemeinsam in der Hotelküche zubereitet, welche wir zu Mittag- und Abendessen gegessen haben! Sie schmeckten nicht nur, sondern trugen auch unserer Gesundheit bei.

Dieser Workshop war einfach perfekt für mich – lehrreich, nützlich, machte Spaß und vor allem: Ideal für meine Gesundheit, da ich in frischer Bergluft und Sonnenlicht sein konnte und die frischesten und gesündesten Pflanzen als Energiequelle hatte!

Vergessen-me-notVermiss-mein-nicht! <3

Wie periodisches Fasten uns fit und gesund hält

Wusstest Du, dass die Verdauung von allen Körperfunktionen am meisten Energie beansprucht? Wenn zu viel Energie für die Verdauung verwendet wird, ist weniger für die Regeneration und Entgiftung verfügbar. Infolgedessen altern wir früher, erkranken leichter und es dauert länger, bis wir heilen.

Es gibt einen Grund, warum das Fasten in so vielen Kulturen üblich ist. Es ist nicht nur vorteilhaft für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist. In der Tat verlieren wir während der Fastenzeit nicht nur Körperfett, sondern können von gesteigerten mentalen Funktionen profitieren. Fasten erhöht also unsere Produktivität!

1. Was ist periodisches Fasten?

Periodisches Fasten ist eine Art, unsere Mahlzeiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu uns zu nehmen. Normalerweise bedeutet das, dass man innerhalb von 6 bis 8 Stunden isst und infolgedessen 16 bis 18 Stunden am Tag fastet.

2. Vorteile des periodischen Fastens

-Es ermöglicht dem Körper, gespeichertes Fett zu verbrennen.

-Es erhöht Deine Produktivität.

-Es ist eine natürliche Art, Entgiftung voranzutreiben.

-Es fördert Langlebigkeit und Anti-Aging, da Zellen widerstandsfähiger werden und somit Schäden durch oxidativen Stress besser widerstehen.

-Es fördert glattere, festere Haut aus dem gleichen oben genannten Grund.

-Es reduziert das Krebsrisiko! Schockierend, aber tatsächlich produziert unser Körper jeden Tag Millionen von Krebszellen! Ein gesunder Körper kann sie jedoch bekämpfen und fasten fördert die Heilung, da wir mehr Energie zur Verfügung haben!

-Gleiches gilt für andere Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herzkrankheiten.

-Es spart Zeit, da Du weniger Zeit damit verbringst, zu kochen, zu essen und darüber nachzudenken, was Du essen sollst. Demnach schafft das Fasten Zeit für andere wichtige Dinge im Leben!

-Wenn Du oft am Tag über Essen nachdenken musst, dann ist dies die Lösung dafür! 😉

3. Wie praktizierst Du periodisches Fasten?

Das Beste an periodischem Fasten ist, dass man es so einfach implementieren und es auch wirklich konsistent durchführen kann. Meine Methode es umzusetzen, besteht darin, das Frühstück zu überspringen, meine erste Mahlzeit von 12 bis 14 Uhr zu mir zu nehmen und einen Snack oder ein Abendessen von 16 bis 20 Uhr zu haben. Während der Fastenzeit ist es erlaubt und empfohlen, viel Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

4. Wie waren meine Erfahrungen?

Ich habe drei Wochen lang periodisch gefastet und es war in vielerlei Hinsicht großartig. Da ich vorher schon leicht gefastet habe, war es für mich relativ einfach. Wenn Du zuvor noch nie gefastet hast, könnten die ersten Tage möglicherweise etwas schwierig sein, aber das Gute ist, dass der Körper sich in etwa drei Tagen darauf einstellen wird!

Deutliche Unterschiede, die ich während der Fastenperiode bemerkte, war mein insgesamt höheres Energieniveau. Ich hatte einen klareren Verstand und war produktiver, besonders am Morgen! Außerdem hatte ich mehr Kraft zum Trainieren! Ja, periodisches Fasten hat mich stärker gemacht! Ich hatte mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, da ich eine Mahlzeit ausließ und auch sonst nicht über Essen nachdenken musste.

Nach drei Wochen periodischen Fastens verlor ich Körpergewicht bzw. Körperfett, aber nicht allzu sehr, da ich mehr Muskeln bekam (Muskeln wiegen mehr als Fett), weil ich (leicht) trainierte. Außerdem habe ich die Portion des Mittagessens erhöht, daher glaube ich nicht, dass ich viel weniger an Kalorien aufgenommen habe als gewöhnlich. Trotzdem war ich deutlich besser in Form (laut Freunden) und fühlte mich großartig!

Fazit: Periodisches Fasten ist einfach zu implementieren, vor allem auch dran zu bleiben und bietet erstaunliche Vorteile! Ich kann mir keinen Grund vorstellen, es nicht selbst auszuprobieren. Es wird noch effizienter, wenn man sich clean ernährt!

Wie man ein Festessen genießt, ohne sich zu voll zu fühlen

Endlich ist Weihnachtszeit und wie jeder festliche Feiertag feiern wir ihn gern mit einem Festmahl. In diesem Artikel gebe ich Dir ein paar Tipps, wie man herzlich viel essen und sich danach noch gut fühlen kann! (Natürlich bis zu einem bestimmten Grad) 😉

Also hier sind meine Tipps …

 

1) Proteine und Kohlenhydrate nicht in einer Mahlzeit essen

Dies ist ein wichtiger Prinzip von Food Combining und wird einen deutlichen Unterschied ausmachen! Kleine Mengen von jedem können jedoch zusammen gegessen werden.

Lebensmittel reich an Proteine (Eiweiß): Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Nüsse, Samen etc.
Lebensmittel reich an Kohlenhydrate: Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte, Brot, Nudeln, Kartoffeln etc.

Warum sollte man sie nicht zusammen essen?

Der Grund besteht darin, dass Proteine und Kohlenhydrate unterschiedlich verdaut werden. Protein, wenn es alleine gegessen wird, benötigt ungefähr vier Stunden, um verdaut zu werden, wohingegen Kohlenhydrate lediglich zwei Stunden brauchen. Zusammen gegessen, kann es jedoch bis zu 13 Stunden an Verdauungszeit beanspruchen. Daher wird uns schneller satt, wenn wir beides zusammen essen, weil die Verdauung erschwert wird. Im schlimmsten Fall sitzt das Essen in Deinem Magen und beginnt zu gären, welches Dich müde stimmt und eine Ursache für vorzeitige Alterung ist!

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Hummer und Pommes in einer Mahlzeit verschlungen habe – ich konnte an diesem Tag nichts anderes mehr essen …

2) Lass die Finger von frittierten Speisen

Hast Du schon einmal bemerkt, dass frittierte Gerichte in Buffet-Restaurants in hohen Mengen serviert werden? Das liegt daran, dass sie dich schnell satt werden lassen, damit Du nicht zu viel isst. Also, wenn du beim nächsten Buffetbesuch das Beste aus deinem Geld machen möchtest, dann lass liebe die Finger von den frittieren Sachen. Die sind sowieso ungesund 😉

3) Tee trinken

Es ist irgendwie schon eine chinesische Tradition, sich gegenseitig beim Essen zu sagen, dass man mehr essen sollte. Beim Essen mit meinen chinesischen Verwandten und Freunden muss ich sehr vorsichtig sein und versuche immer so langsam wie möglich zu essen. Sobald ich jedoch aufhöre, wird mir gesagt, dass ich Tee trinken soll, damit ich weiter essen kann!

Beim guten Essen mache ich das dann tatsächlich und musste jedes Mal feststellen, dass das sehr gut klappt! In China trinken wir gerne Pu’er Tee zum Essen, aber jeder Grüntee, Chai Tee oder Kräutertee hilft bei der Verdauung!

4) Kaue etwas Ingwer

Chinesen lieben es, Ingwer in ihrer Küche zu verwenden und dem Ingwer wird seit Jahrtausenden eine verdauungsfördernde Wirkung zugesprochen. Es ist ein Antioxidant und wirkt entzündungshemmend, welches die Darmschleimhaut “entspannt” und Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl und Übelkeit verhindert.

 

Falls Du immer noch zu viel gegessen haben solltest und Dich müde fühlst, gönn Dir einen 20-minütigen Verdauungsspaziergang!

In diesem Sinne, frohe Feiertage und fröhliches Schlemmen! 😉