Wie periodisches Fasten uns fit und gesund hält

Wusstest Du, dass die Verdauung von allen Körperfunktionen am meisten Energie beansprucht? Wenn zu viel Energie für die Verdauung verwendet wird, ist weniger für die Regeneration und Entgiftung verfügbar. Infolgedessen altern wir früher, erkranken leichter und es dauert länger, bis wir heilen.

Es gibt einen Grund, warum das Fasten in so vielen Kulturen üblich ist. Es ist nicht nur vorteilhaft für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist. In der Tat verlieren wir während der Fastenzeit nicht nur Körperfett, sondern können von gesteigerten mentalen Funktionen profitieren. Fasten erhöht also unsere Produktivität!

1. Was ist periodisches Fasten?

Periodisches Fasten ist eine Art, unsere Mahlzeiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu uns zu nehmen. Normalerweise bedeutet das, dass man innerhalb von 6 bis 8 Stunden isst und infolgedessen 16 bis 18 Stunden am Tag fastet.

2. Vorteile des periodischen Fastens

-Es ermöglicht dem Körper, gespeichertes Fett zu verbrennen.

-Es erhöht Deine Produktivität.

-Es ist eine natürliche Art, Entgiftung voranzutreiben.

-Es fördert Langlebigkeit und Anti-Aging, da Zellen widerstandsfähiger werden und somit Schäden durch oxidativen Stress besser widerstehen.

-Es fördert glattere, festere Haut aus dem gleichen oben genannten Grund.

-Es reduziert das Krebsrisiko! Schockierend, aber tatsächlich produziert unser Körper jeden Tag Millionen von Krebszellen! Ein gesunder Körper kann sie jedoch bekämpfen und fasten fördert die Heilung, da wir mehr Energie zur Verfügung haben!

-Gleiches gilt für andere Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herzkrankheiten.

-Es spart Zeit, da Du weniger Zeit damit verbringst, zu kochen, zu essen und darüber nachzudenken, was Du essen sollst. Demnach schafft das Fasten Zeit für andere wichtige Dinge im Leben!

-Wenn Du oft am Tag über Essen nachdenken musst, dann ist dies die Lösung dafür! 😉

3. Wie praktizierst Du periodisches Fasten?

Das Beste an periodischem Fasten ist, dass man es so einfach implementieren und es auch wirklich konsistent durchführen kann. Meine Methode es umzusetzen, besteht darin, das Frühstück zu überspringen, meine erste Mahlzeit von 12 bis 14 Uhr zu mir zu nehmen und einen Snack oder ein Abendessen von 16 bis 20 Uhr zu haben. Während der Fastenzeit ist es erlaubt und empfohlen, viel Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

4. Wie waren meine Erfahrungen?

Ich habe drei Wochen lang periodisch gefastet und es war in vielerlei Hinsicht großartig. Da ich vorher schon leicht gefastet habe, war es für mich relativ einfach. Wenn Du zuvor noch nie gefastet hast, könnten die ersten Tage möglicherweise etwas schwierig sein, aber das Gute ist, dass der Körper sich in etwa drei Tagen darauf einstellen wird!

Deutliche Unterschiede, die ich während der Fastenperiode bemerkte, war mein insgesamt höheres Energieniveau. Ich hatte einen klareren Verstand und war produktiver, besonders am Morgen! Außerdem hatte ich mehr Kraft zum Trainieren! Ja, periodisches Fasten hat mich stärker gemacht! Ich hatte mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, da ich eine Mahlzeit ausließ und auch sonst nicht über Essen nachdenken musste.

Nach drei Wochen periodischen Fastens verlor ich Körpergewicht bzw. Körperfett, aber nicht allzu sehr, da ich mehr Muskeln bekam (Muskeln wiegen mehr als Fett), weil ich (leicht) trainierte. Außerdem habe ich die Portion des Mittagessens erhöht, daher glaube ich nicht, dass ich viel weniger an Kalorien aufgenommen habe als gewöhnlich. Trotzdem war ich deutlich besser in Form (laut Freunden) und fühlte mich großartig!

Fazit: Periodisches Fasten ist einfach zu implementieren, vor allem auch dran zu bleiben und bietet erstaunliche Vorteile! Ich kann mir keinen Grund vorstellen, es nicht selbst auszuprobieren. Es wird noch effizienter, wenn man sich clean ernährt!

Wie man ein Festessen genießt, ohne sich zu voll zu fühlen

Endlich ist Weihnachtszeit und wie jeder festliche Feiertag feiern wir ihn gern mit einem Festmahl. In diesem Artikel gebe ich Dir ein paar Tipps, wie man herzlich viel essen und sich danach noch gut fühlen kann! (Natürlich bis zu einem bestimmten Grad) 😉

Also hier sind meine Tipps …

 

1) Proteine und Kohlenhydrate nicht in einer Mahlzeit essen

Dies ist ein wichtiger Prinzip von Food Combining und wird einen deutlichen Unterschied ausmachen! Kleine Mengen von jedem können jedoch zusammen gegessen werden.

Lebensmittel reich an Proteine (Eiweiß): Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Nüsse, Samen etc.
Lebensmittel reich an Kohlenhydrate: Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte, Brot, Nudeln, Kartoffeln etc.

Warum sollte man sie nicht zusammen essen?

Der Grund besteht darin, dass Proteine und Kohlenhydrate unterschiedlich verdaut werden. Protein, wenn es alleine gegessen wird, benötigt ungefähr vier Stunden, um verdaut zu werden, wohingegen Kohlenhydrate lediglich zwei Stunden brauchen. Zusammen gegessen, kann es jedoch bis zu 13 Stunden an Verdauungszeit beanspruchen. Daher wird uns schneller satt, wenn wir beides zusammen essen, weil die Verdauung erschwert wird. Im schlimmsten Fall sitzt das Essen in Deinem Magen und beginnt zu gären, welches Dich müde stimmt und eine Ursache für vorzeitige Alterung ist!

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Hummer und Pommes in einer Mahlzeit verschlungen habe – ich konnte an diesem Tag nichts anderes mehr essen …

2) Lass die Finger von frittierten Speisen

Hast Du schon einmal bemerkt, dass frittierte Gerichte in Buffet-Restaurants in hohen Mengen serviert werden? Das liegt daran, dass sie dich schnell satt werden lassen, damit Du nicht zu viel isst. Also, wenn du beim nächsten Buffetbesuch das Beste aus deinem Geld machen möchtest, dann lass liebe die Finger von den frittieren Sachen. Die sind sowieso ungesund 😉

3) Tee trinken

Es ist irgendwie schon eine chinesische Tradition, sich gegenseitig beim Essen zu sagen, dass man mehr essen sollte. Beim Essen mit meinen chinesischen Verwandten und Freunden muss ich sehr vorsichtig sein und versuche immer so langsam wie möglich zu essen. Sobald ich jedoch aufhöre, wird mir gesagt, dass ich Tee trinken soll, damit ich weiter essen kann!

Beim guten Essen mache ich das dann tatsächlich und musste jedes Mal feststellen, dass das sehr gut klappt! In China trinken wir gerne Pu’er Tee zum Essen, aber jeder Grüntee, Chai Tee oder Kräutertee hilft bei der Verdauung!

4) Kaue etwas Ingwer

Chinesen lieben es, Ingwer in ihrer Küche zu verwenden und dem Ingwer wird seit Jahrtausenden eine verdauungsfördernde Wirkung zugesprochen. Es ist ein Antioxidant und wirkt entzündungshemmend, welches die Darmschleimhaut “entspannt” und Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl und Übelkeit verhindert.

 

Falls Du immer noch zu viel gegessen haben solltest und Dich müde fühlst, gönn Dir einen 20-minütigen Verdauungsspaziergang!

In diesem Sinne, frohe Feiertage und fröhliches Schlemmen! 😉

Wie meidet man Milchprodukte und was man stattdessen essen kann

In meinem vorherigen Artikel erklärte ich, warum es für unsere Gesundheit vorteilhaft ist, wenn wir Milchprodukte aus dem Speiseplan streichen. Der Konsum von Milchprodukte wurde bereits wissenschaftlich mit beispielsweise Akne, Krebs und Gewichtszunahme in Verbindung gebracht. Allerdings ist Milch und deren Erzeugnisse so fest in unserer Kultur verankert, dass ein Meiden davon recht kompliziert sein kann, vor allem, weil Milch in vielen Lebensmittel versteckt vorkommt. In diesem Artikel erfährst Du, wie man am einfachsten Milchprodukte meidet und was man stattdessen essen kann.

 

Beginnen wir mit dem Offensichtlichem:

Milchprodukt  

Was man stattdessen essen kann

Kuhmilch

Sojamilch, jede Nussmilch (Mandel, Haselnuss, …), jede Getreidemilch (Reis, Hafer, …)

Ich empfehle generell selbst Milch mit einem Sojamilchbereiter herzustellen, welches sehr einfach, bequem, viel gesünder und auch langfristig kostengünstiger ist!

Joghurt

Sojajoghurt, Kokosjoghurt

Versuche jedoch einen ohne zugesetzten Zucker zu kaufen.

Butter

Bio kaltgepresstes Kokosöl ist die beste Option. 

Es gibt einen großen Unterschied zwischen biologischen und kommerziellen Ölen. Ein qualitativ hochwertiges Kokosöl sollte himmlisch nach Kokosnuss duften! Ich benutze dieses hier.

Ich meide Margarine, denn es ist viel zu stark verarbeitet und meiner Meinung nach weitaus schlechter als Butter .

Käse

Nährhefe schmeckt fast wie Parmesan, man kann auch geriebene Cashewnüsse als Topping für Pasta verwenden.

Generell würd ich sagen, dass man bei Heißhunger auf Käse lieber zu leicht gerösteten Nüsse greifen sollte! Die haben viele gute Fette und Proteine 😉 

Wo man Milch vielleicht nicht erwartet:

Milchprodukte

Was man stattdessen essen kann

Eiscreme

Mittlerweile gibt es wirklich gute vegane Eissalons, zumindest in Wien XD. Oder kaufe einfach veganes Eis.

Am besten stellt man sie jedoch selbst her, im Internet gibt es genügend Rezepte diesbezüglich.

Saucen

z. b. Mayo,

saure Sahne,

Salat Dressing

Avocado (In Kombination mit den richtigen Gewürzen schmeckt es himmlisch < 3)

Tahini (Sesampaste)

Erdnussbutter – ja, Erdnussbutter als Sauce is genial =D

Für Salat: Salz, Pfeffer, Essig und Vollrohrzucker mit Kräutern kann Einiges hergeben 😉

Schokolade

Ja, die meisten Schokoladen enthalten Milchpulver. Es gibt vegane Schokolade oder man kauft dunkle Schokolade, die keine Milch enthält, einfach Zutaten überprüfen.

Coffee Creamer

Sojamilch oder andere vegane Milcharten

Oder den Kaffee einfach schwarz trinken, ist so viel gesünder 😉

Kuchen und

Backwaren

Selbst backen, meiden oder die Menge limitieren, es ist sowieso nicht gut für uns. Greife stattdessen doch zu Früchten und Nüssen 😉

Anfängliche negative Reaktionen (zB Akne, Erkältung etc.) nach einer Ernährungsumstellung ist vollkommen normal, da der Körper die restlichen Giftstoffe dadurch ausscheidet und so der Heilungsprozess starten kann. Vertrau mir, es geht vorüber und wird besser! Gebe dem mindestens zwei Wochen Zeit, Du wirst erstaunt sein, was für positive Veränderungen Du sehen wirst. Viel Glück! =)

 

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